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Bei den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Herzogenaurach hat Marc Müller nicht nur den 3. Platz, sondern auch die erhoffte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaften im Block Lauf erreicht. Zusätzlich zu den 2.375 Punkten wird hier  die passende Zeit über 2.000 m benötigt. Beides hat er bei seinem hochkarätigen Wettkampf um einiges überboten.

 

Marc lieferte am Samstag eine Bestleistung nach der anderen und so brachten ihm die 12,75 sec über 80 m Hürden; 12,56 sec beim 100m Lauf; 5,12 m im Weitsprung; 56,5 m beim Ballwurf und schließlich die Hervorragenden 6;18,50 min über 2.000 m (über 11 sec schneller als nötig) insgesamt 2591 Punkte.

 

Auch die Leistungen von Severin Willibald waren trotz eine sehr kurzen Nacht vor dem Wettkamp (Firmung) sehr zufriedenstellend. Im 100 m Lauf (13,33 sec) und Weitsprung (5,05 m) stellte auch er neue Bestleistungen auf. Auch die Zeit über 80 m Hürden (14,13 sec) war eine von seinen besten. Nur in Wurfdisziplinen blieb er ein wenig hinter seinen Bestleistungen (Kugel 11,21 m; Diskus 30,35 m).

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Die lange erholsame Anfahrt hat ihm offensichtlich gut getan und am ende des Tages sammelte er 2450 Punkte und damit den 7. Platz genau in der Mitte des Teilnehmerfeldes.

 

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Die männliche Mannschaft der LGO erreichte in der Zusammensetzung: von links Marc Müller, Alexander Kern (Bad Tölz), Benedikt Haundschild (Holzkirchen), Severin Willibald, und Matthias Urek (Sachsenkam) mit insgesamt 12 197 Punkten den Vizemeistertitel. 

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Also konnte die Trainerin Eva Stadler mit den Jungs zufrieden sein und beruhigt zu den Deutschen Meisterschaften der Senioren im Vaterstätten fahren. Hier hatte sie bereits am Vortag ihren Hürdenlauf absolviert. Am Sontag startete stand ihr noch der Hochsprung bevor. (mit 1,18m – 3. Platz). 

Weniger zufriedenstellend verlief diese Wochenende für Theresa Hoffmann. Sie nahm als einzige Lenggrieserin an beiden Tagen der Meisterschaft teil (7-Kampf). Nach den versprechenden Wettkämpfen den letzten Wochen hat sie sich selber mehr erhofft und vorgenommen. Aber gerade auf den Bayerischen ging die Rechnung nicht auf, Sie kam in keiner Disziplin an ihre Bestleistung heran (80 m Hürde - 13,32 sec, Hochsprung –1,39 m, Kugel – 9,81 m und 100 m Lauf  14,08 sec) und vor  allem im Speer (24,59 m) und Weitsprung (4,44 m) war sie mehr als enttäuscht. Sie gab aber nicht auf und bei den abschließenden 800 m Lauf  holte sie ein paar Sekunden heraus (2:43,54 min) und somit erreichte sie doch noch im Feld von 19 Teilnehmerinnen den 8. Platz und damit die Teilnahme an der sehr feierlichen Siegerehrung.

 

 Franziska Mühlbauer entschied sich in diesem Jahr nicht für den 7-Kampf, sondern wollte sie sich auf den Block Sprint/Sprung konzentrieren. Leider stand sie mit diese Entscheidung nicht alleine da, denn 26 andere Mädchen des Jahrgangs 1994 hatten die selbe Idee. Auch bei der Franzi lief es nicht so rund wie gehofft und auch sie blieb weit unter ihrem Können. Mit 14,07 sec im 100 m Lauf; 13,46 sec über 80 m Hürden; 4,40 m im Weitsprung; 1,48 m i Hochsprung und 25,10 m im Speerwurf erreichte sie dann den 14. Platz.