Bei den bayerischen Titelkämpfen der U16 und U23-Jugend in Erding gingen Eva Fischhaber und Sophia Gerg an den Start.

Die erst 13jährige Sophia bestritt bei den 14jährigen den 100m Sprint, kam jedoch nicht über den Vorlauf hinaus. Winzige 6 Hundertstel fehlten zum Einzug ins B-Finale und sie belegte am Ende den 19. Platz von 36 Starterinnen. Es war jedoch schon mal ein gutes "Rantasten" in Bayerische Meisterschaften, bei denen Sophia nächstes Jahr dann offiziel starten darf.

Super Ergebnisse lieferte Eva Fischhaber bei den Junioren U23 ab. Am Samstag standen die 100m, der Weitsprung und der Dreispung auf dem Programm.

Gleich morgens wurden im Dreisprung die Medaillen vergeben. Im gemischten Wettbewerb mit den männlichen Junioren konnte Eva im dritten Versuch ihre beste Weite springen, verschenkte aber bei jedem Sprung ca. 20-30 cm, weil sie mit dem Anlauf nicht gut zurecht kam. Am Ende stand der undankbare vierte Platz, 7cm hinter der Bronzemedaille. Dagegen kam sie im 100m Sprint besser zurecht. Schon im Vorlauf legte Eva einen Blitzstart hin und konnte sich mit neuer Bestleistung 12,75 sec fürs Finale qualifizieren. Im Finale eine Stunde später verschlief sie zwar ein bisschen den Start, konnte aber ab 50m sehr gut zulegen und sicherte sich mit erneuter Bestleistung 12,60 sec den 5. Rang. Zum Stockerl fehlten ihr nur eine Zehntelsekunde. Nach über 2 Stunden Wartezeit ging es zum Weitsprung. 5,22m im dritten Versuch bedeuteten den 6. Platz, am Ende gingen die Kräfte ein bisschen aus. Deshalb entschied Eva und ihre Trainerin Evi, dass sie am Sonntag nicht mehr über die 200m starten sollte.

 

In Innsbruck fand am Sonntag ein Kinder-Leichtathletik-Sportfest mit Tiroler Meisterschaften der U14 statt. Elisabeth Achner (U14) und Karli Kiefersauer (U12) gingen hier im Mehrkampf an den Start. Elisabeth musste die 60m und 60m Hinderniss sprinten, was für sie sehr ungewohnt war. Aber weil sie sehr schnell ist, konnte sie mit den jeweils drittbesten Zeiten gut mit den Tirolern Mädchen mithalten. Im Hochsprung lieferte Elisabeth dann gleich noch eine neue Bestleistung mit 1,33m ab, ebenso im Heuler-Wurf mit 23,34m. Im abschließenden 1200m Crosslauf (2 Stadionrunden mit Abstecher auf den Nebenrassen mit eingebauten Wellen und kleinen Hügeln) versuchte sie von vorne zu laufen, da aber die Buben das Tempo verschärften, musste sie abreisen lassen und kam nach 5:05,10 min als Vierte ins Ziel. Da Elisabeth aber keine Tirolerin ist, kam ihr sechster Gesamtplatz nicht in die Wertung. Karli Kiefersauer absolvierte einen Vierkampf mit 60m Sprint, Weitsprung, Heulerwurf und 800m Lauf. Während es mittags beim Sprint und Sprung noch sonnig war, war beim 800m Lauf Regen angesagt. Für Karli aber kein Problem, er setzte sich in der zweiten Runde an die Spitze und gab sie bis ins Ziel nicht mehr her. Gleich in allen Disziplinen konnte Karli also neue Bestleistungen erringen und kam im Endklassement auf den 2. Rang, der auch gezählt wurde, da es keine Meisterschaft war.