Starkes Comeback von Sophia Gerg: Nach ihrer lanwierigen Verletzung (Schienbeinsyndrom) und wochenlangen Trainingsausfall meldete sich die Lenggrieser Leichtathletin mit drei Bronzemedaillen bei den Bayerischen Schülermeisterschaften im unterfränkischen Hösbach zurück: Sie wurde Dritte im Speerwurf, über 80m Hürden und mit der Staffel.

Nach der 4stündigen Anfahrt in den obersten Winkel Unterfrankens schaffte es Sophia beim Hürdenlauf souverän in den Endlauf und konnte dort den dritten Platz mit 13,07 Sekunden erlaufen. Ebenfalls Rang drei holte sie mit ihren LG Oberland-Kolleginnen Lea Mehringer/Julie Schmitt (Schaftlach) und Louisa Gellhaus (Hausham) in der 4x100m Staffel. Da ihnen ein Wechsel nicht optimal gelang und mit Veronika Zuber (Hartpenning) eine sprintstarke Kollegin fehlte, konnten die vier Mädchen ihre Bestzeit von 51,70 sec nicht toppen und kamen hinter den favorisierten Staffeln der LAG MIttlere Isar und LAC Quelle Fürth in 53,01 sec ins Ziel.

Am zweiten Wettkampf-Tag stand der Speerwurf und Weitsprung auf dem Programm. Sophia steigerte mit dem 500g Speer ihre Bestleistung auf 32,53m im dritten Versuch und konnte damit erneut den dritten Platz und damit die dritte Bronzemedaille sichern. Im Weitsprung allerdings machte sich ihre Verletzung dann noch noch bemerkbar, mit 4,69m fehlten über 30 cm zu ihrer Bestleistung (5,01m), dennoch kam Sophia damit in den Endkampf und belegte am Ende den siebten Platz.

Der Bayerische Leichtathletik-Verband hatte den Wettkampf im Zuge der Corona-Saison bewusst für den späten August geplant. Deshalb standen die Meisterschaften als ein gwisser "Late-Season-Höhepunkt" bei vilen Athleten auf dem Programm. Allerdings kolliedierte der Wettkampf bei einigen mit dem Urlaub, hinzu kam der weite Anfahrtsweg, den nicht alle Vereine auf sich nahmen. Sophia bereute die 400 km Wegstrecke nach dreimal Edelmetall allerdings in keiner Weise.